Maersk in nur zwei Teile gespalten
Obwohl Insider zuvor behauptet hatten, dass Maersk infolge des Ölpreisverfalls und der Tarifsenkungen für den Containertransport in fünf Einheiten – Reedereien, Öltanker, Hafenterminals, Bohrinseln und Schifffahrtsdienste – aufgespalten werden würde, berichtet die dänische Zeitung „Berlingske Business“ nun von der Gründung eines unabhängigen Energiekonzerns und eines unabhängigen Transportkonzerns. Eine weitere Spaltung käme nicht mehr in Frage. Damco: Der Zeitung zufolge werden Maersk Oil, Maersk Drilling und Maersk Supply Services den Energiekonzern bilden. Maersk Line, Damco, APM Terminals, Svitver und Maersk Tankers bilden die Transportgruppe. Zu einer Veräußerung des niederländischen Logistikdienstleisters Damco ist zunächst nicht zu rechnen. Maersks leistungsschwächste Geschäftseinheit schrieb seit ihrer Gründung im Jahr 2009 jedes Jahr Verluste und erhielt 2014 von der Muttergesellschaft eine Kapitalspritze von 451 Millionen Dollar. Konzessionsrechte Das größte Problem sind derzeit die Konzessionsrechte von Maersk Oil in der Nordsee. Aufgrund der Aufspaltung des Unternehmens in zwei eigenständige Teile müssen diese Konzessionsrechte voraussichtlich neu mit den Behörden verhandelt werden.