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Maersk erwägt Aufspaltung der Unternehmensbereiche

Die weltweit größte Reederei im Containerverkehr, AP Moller-Maersk, erwägt, sich in fünf separate Bereiche aufzuteilen. Neben der Reederei besitzt Maersk Öltanker, Hafenterminals und Bohrinseln und bietet Dienstleistungen für die Schifffahrt an. Es laufen bereits verschiedene Kostenersparnismaßnahmen, dennoch glaubt das Unternehmen, dass eine Aufspaltung notwendig ist, um langfristig wirtschaftlich gesund zu bleiben.

Seefrachtpreise eingebrochen

Der Aktienkurs ist seit 2007 gesunken, bereits vor Beginn der Finanzkrise, und wurde im vergangenen Jahr negativ beeinflusst durch den drastischen Rückgang der Ölpreise. In Skandinavien kämpft Maersk mit rückläufigen Bestellungen von Bohrinseln und hat zur Generierung von Betriebskapital bereits Beteiligungen an Banken und Supermärkten in seiner Heimat Dänemark verkauft. Zudem sind die Seefrachtpreise eingebrochen. Insgesamt landete Maersk im letzten Quartal 2015 in den roten Zahlen.

Niedrige Containerkosten

Durch den schwächeren Welthandel ist im Bereich Seefracht und Containertransport eine Überkapazität entstanden. Die Seefrachttarife, die Kosten für den Transport von Containern über See, sind historisch niedrig. Momentan scheint es, dass es kein Ende der niedrigen Containerkosten auf beispielsweise der Strecke von Asien nach Europa gibt. Aufgrund der starken Konkurrenz muss die Überkapazität bekämpft werden.

Allianzen

Reedereien reagieren derzeit auf diese Marktsituation und gehen neben Fusionen (Cosco und CSCL zur China Cosco Shipping Corporation) und Übernahmen (CMA CGM an APL) zunehmend weitergehende Allianzen miteinander ein. So entsteht eine Situation von drei Allianzen, 2M, der Ocean Alliance und The Alliance, die jeweils etwa ein Drittel des Marktes besitzen.

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