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Unsicherheit nach Millionenverlusten für Rotterdam World Gateway

Das erste Betriebsjahr des Rotterdam World Gateway endete mit einem Verlust von 35 Millionen Euro. Mit einem Umsatz von lediglich 3,2 Millionen Euro im ersten Jahr und einer Erhöhung des investierten Kapitals um 67 Millionen Euro auf insgesamt 625 Millionen Euro schneidet das neu eröffnete Terminal auf der Maasvlakte 2 deutlich schlechter ab als zunächst angenommen. Neues Kapital und Kredite Rotterdam World Gateway hat, wie auch das vorherige neu automatisierte Terminal auf der Maasvlakte 2, APMT2, und die Terminals Delta Sealand und Euromax, mit erheblichen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Die Eigentümer des Rotterdam World Gateway, DP World (Dubai), sowie die Reedereien Mitui, CMA CGM, APL und Hyundai stellten 2015 erhebliches zusätzliches frisches Kapital zur Verfügung und in den Jahren 2015 und 2016 wurden weitere Kredite in Millionenhöhe bereitgestellt. Konzessionsgebühr Darüber hinaus ist nicht klar, welcher Betrag der 48 Millionen Konzessionsgebühr, die 2015 an den Rotterdamer Hafen gezahlt wurde, zurückerstattet wird, da die Anforderungen, die Rotterdam World Gateway erfüllen muss, nicht näher spezifiziert wurden. Sogar der Anspruch auf Rückerstattung kann verwirkt sein, oder schlimmer noch: die Konzession kann entzogen werden. Die Bedingungen für die Betriebsgenehmigung wurden jedoch in den Jahren 2014 und 2015 erfüllt. Unsicherheit. Obwohl die Volumina deutlich steigen und man davon ausgeht, dass sie sich zusammen mit APTM2 im Jahr 2016 im Vergleich zu 2015 verfünffachen werden, ist noch völlig unklar, inwieweit Rotterdam World Gateway die höheren Fixkosten (Kapitalkosten) decken wird.

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