Japans Rezession droht vor dem Wahljahr
Japans Exporte gingen im Juli den zehnten Monat in Folge zurück. Das japanische Finanzministerium meldete einen Rückgang um 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 5,728 Billionen Yen oder 54 Milliarden Dollar. eine Verdoppelung der Kontraktion im Juni. Der Rückgang der Exportlieferungen spiegelt die Auswirkungen des verlangsamten globalen Wirtschaftswachstums und des stärkeren japanischen Yen wider. Abnehmende Wettbewerbsfähigkeit Aufgrund des schwachen Wirtschaftswachstums im Ausland geraten die Ergebnisse japanischer Unternehmen unter Druck. Die Nachfrage nach japanischen Waren sinkt, während der Yen sehr stark ist. Dies führt dazu, dass Japan weniger wettbewerbsfähig wird. So sanken etwa die Exporte ins benachbarte China um fast 8 Prozent und in die USA um fast 12 Prozent. Die wichtigsten japanischen Containerhäfen sind Yokohama, Tokio, Nagoya, Chiba, Kitakyushu und Kobe. Sinkende Importe Auch die Importe sinken zum x-ten Mal in Folge. Jetzt sogar mit fast 25 % gegenüber 19 % im Juni. Dieser starke Rückgang ist teilweise auf sinkende Energiepreise zurückzuführen. Der Handelsüberschuss sank von knapp 764 Milliarden US-Dollar auf über 513 Milliarden US-Dollar. Diese Zahlen sind nicht schön; Angesichts des bevorstehenden Wahljahres 2017 droht eine mögliche Rezession.