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Hapag-Lloyd schließt Fusion mit UASC ab

Geführt wird die Allianz ab 1. Mai 2017 von den fusionierten Unternehmen Hapag-Lloyd und UASC. Für Hapag-Lloyd ist die Größensteigerung ohne tatsächliche Erweiterung der Schiffskapazität äußerst wichtig. UASC verfügt über junge Megaschiffe: sechs Schiffe mit 18.800 TEU, elf mit 15.000 TEU und neun mit 13.000 TEU; während Hapag-Lloyd 10 Schiffe mit 13.000 TEU besitzt. Insgesamt wird das fusionierte Unternehmen 237 Schiffe mit einer Gesamtkapazität von 1,6 Millionen TEU verwalten. Damit liegt Hapag-Lloyd auf Platz 5 der weltweiten Rangliste der Containerschifffahrtsunternehmen. Aktuell belegt die UASC den 11. Platz. Niedrige Seefrachtraten innerhalb der Allianz, die bald aus Hapag-Lloyd (UASC), Yang Ming, Hanjin, MOL, NYK und K-Line bestehen wird. Bis zum 1. Mai 2017 bleibt Hapag-Lloyd in der G6-Allianz und UASC in der Ocean Three-Allianz. Aufgrund der schlechten Marktbedingungen aufgrund des Überschusses an Schiffen und der geringeren Nachfrage waren die Frachtraten in diesem Jahr auf einem historischen Tiefstand. Um den Markt wiederherzustellen, verschrotten Reedereien derzeit im großen Stil Schiffe. ###Aktienstruktur In der neuen Situation bleiben 15,5 % der Aktien des Unternehmens frei handelbar. Die Hauptaktionäre CSAV (31,4 %), die Stadt Hamburg (20,6 %), Klaus Michael Kohne (20,2 %) und TUI (12,3 %) werden ihre Anteile auf jeweils rund 23 %, 15 %, 15 % und 9 % reduzieren, um Platz für die Hauptaktionäre der UASC zu machen, nämlich Katar und Saudi-Arabien. Diese machen 14 % bzw. 10 % aus.

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