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Ende der Billigpakete aus China?

9. Februar 2025

Pakete aus China entsprechen nicht den Regeln für sichere und nachhaltige E-Commerce. Die Sicherheitsrisiken sind groß, und es gibt unfaire Konkurrenz. Dies erklärt die Europäische Kommission.

Die online gekauften Waren entsprechen in 95% der Fälle nicht den europäischen Sicherheitsnormen. Europäische Hersteller müssen hingegen viel strengeren Anforderungen gerecht werden. Chinesische Onlineshops, die auch in den Niederlanden aktiv sind, wuchsen im Jahr 2024 auf 75 Millionen Nutzer in der EU.

Mystery Shopper

Die europäische Verordnung für digitale Dienstleistungen der Europäischen Kommission schreibt nun vor, dass Unternehmen wie Temu („Shoppen wie ein Milliardär“ - ein Tochterunternehmen der chinesischen Gruppe Pinduoduo mit mehr als 338 Millionen Nutzern weltweit) keine illegalen Produkte verkaufen dürfen und dass sie darauf verzichten müssen, Kunden zu Kaufsüchtigen zu machen. Die Kommission plant, dies durch die Bündelung der nationalen Zollaktivitäten in der EU durchzusetzen. Auch der großflächige Einsatz sogenannter Mystery Shopper wird nicht gescheut.

Einfuhrabgaben

Die in der EU online bestellten Pakete sind oft günstiger als 150 € und daher von Einfuhrabgaben befreit. Die Kommission hat nun vorgeschlagen, die Ausnahmeregelung aufzuheben und ruft die Mitgliedstaaten und das Europäische Parlament dazu auf, dies möglicherweise umzusetzen. Auch die europäischen Zollvorschriften müssen angepasst werden. Die Kommission fordert, für jedes Paket eine zusätzliche Gebühr wegen der zusätzlichen Zollabwicklungen zu erheben. Es wurde berechnet, dass das Streichen der Ausnahmeregelung zu 1 Milliarde zusätzlichen Abgaben führen wird.

Für die Niederlande mit dem Flughafen Schiphol und dem Hafen von Rotterdam ist es wichtig, wann die endgültige Entscheidung getroffen wird. Denn 30% der Paketimporte in die EU werden hier abgewickelt.

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