Ihre Seefrachtraten mit einem Klick

Das CIF-Dilemma: Sie werden nicht zum FOB gezwungen?

5. Februar 2025


Die Versuchung, Ihre Teilladung (weniger als eine Containerladung oder einzelne Kubikmeter) auf Cost Insurance Freight (CIF)-Basis in die Niederlande versenden zu lassen, ist nahezu unwiderstehlich. Schließlich ist es der einfachste Weg. Sie müssen mit einem Spediteur keine Seefrachttarife aushandeln. es geht darum, zu warten, bis das Boot im Hafen ankommt. Es ist fast zu schön, um wahr zu sein. Und das ist es.

Kosten

Auf der Handelsrechnung, die Sie von Ihrem Lieferanten erhalten, ist der Incoterm CIF angegeben. Dies bedeutet, dass der Lieferant den Transport bis einschließlich der Ankunft im Hafen von Rotterdam organisiert hat. Die Kosten sind in der Regel klar auf der Rechnung aufgeführt; und tatsächlich: Die Kosten sind durchaus überschaubar.

Leichtigkeit

Nach einigen Wochen erhalten Sie eine Nachricht von dem niederländischen Unternehmen, das die weitere Abwicklung übernimmt, sobald Ihr Container in Rotterdam entladen ist. Sie erhalten außerdem eine klare Übersicht über die Kosten, die Ihnen für das Auspacken Ihrer Waren aus dem (Teil-)Container, die Verwaltungskosten und die weiteren Transportkosten zu Ihrer Lieferadresse in Rechnung gestellt werden. Auch die Durchführung der Zollabwicklung ist kein Problem. Sie beauftragen das Unternehmen, die Zollabfertigung für Sie durchzuführen: Ein Schalter, ein Ansprechpartner; Bequemlichkeit dient dem Menschen.

Preisschild

Die Rechnung, die Sie erhalten, macht Ihnen klar, dass Bequemlichkeit ihren Preis hat. Wie kann es sein, dass die Kosten hier in den Niederlanden so extrem hoch sind? Sie haben Ihrem Lieferanten den Transport doch bereits bezahlt, oder? Sie wurden tatsächlich getäuscht.

FOB

Man hat Sie dazu verleitet, nicht zu spucken. Hätten Sie Ihren Transport doch einfach Free on Board (FOB) gebucht. Dass Sie deutlich besser dran gewesen wären, zeigt die Buchungsplattform The Freight Hero©. Ihr Anbieter hat Sie tatsächlich mit niedrigen Tarifen gelockt. Er buchte die Fracht in seinem eigenen Land über einen lokalen Spediteur namens Freight Prepaid. Der örtliche Spediteur bezahlt Ihren Lieferanten für den Versand der Fracht. Ihr Lieferant streicht den Spediteurbonus ein und stellt Ihnen dann zusätzlich (geringe) Transportkosten in Rechnung.


In den Niederlanden zahlt man letztlich einen enormen Preis an den niederländischen Händler. Weil es mit dem lokalen Spediteur im Herkunftsland geteilt wird.


Wer hat also Ihrem Lieferanten den Bonus gezahlt?

Vertrieb

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